Pferde
40 Pferde nennen derzeit den Argenhof ihr Zuhause.
Unsere Haflingerherde
Diese wunderschönen Tiere hätten schon als Fohlen geschlachtet werden sollen, da sie nicht dem Schönheitsideal entsprachen. Unsere Haflingerherde besteht derzeit aus vier erwachsenen Tieren und drei Jährlingen.


Fohlen finden Schutz in der Arche
Auch diese Fohlen entsprachen leider nicht dem vorgegebenen Schönheitsideal, daher sollten sie sterben.
Mit 6 Monaten von der Mutter getrennt, fanden die drei Haflinger- und ein Norikerfohlen, Schutz und Geborgenheit auf dem Argenhof, wo sie nun einfach nur Pferd sein dürfen und ihre Kindheit mit gleichaltrigen in vollen Zügen genießen können.



Piquero
Der feurige Trakehnerwallach Piquero wurde als Fohlen aus einem Schlachttransport gerettet. Liebevoll wurde er auf dem Gnadenhof von Christiane Rohn mit der Flasche aufgezogen. Aufgrund einer Verletzung ist Piquero nicht reitbar und darf daher für immer auf dem Argenhof bleiben.

Sugar
Die Quaterhorse Stute Sugar war ein erfolgreiches Westernreitpferd. Im Alter von 15 Jahren kam bei ihr eine Erbkrankheit zum Vorschein, die es unmöglich machte sie weiterhin zu reiten. Die liebenswerte Stute darf nun auf dem Argenhof ihren Lebensabend verbringen und genießt die langen Stunden auf der Koppel.

Nassaja
Die 23-jährige gescheckte Stute war einst ein Zirkuspferd.
Nassaja diente damals als Zuchtstute und brachte somit ein Fohlen mit auf den Argenhof. Ihr Fohlen Ajuna konnten wir an ganz liebe Menschen vermitteln. Vielen Dank. Nassaja hat in dem Pony Florian einen ganz besonderen Freund gefunden und weicht ihm nicht mehr von der Seite. Gemeinsam genießen die beiden ihren Lebensabend.
Sandoy
Sandoy hätte geschlachtet werden sollen, da er als unreitbar galt und sehr aggressiv war. Als er auf den Argenhof kam, hat es viel Zeit und Geduld gekostet um ihn zu resozialisieren. Heute geht der Wallach sogar mit Jugendlichen ganz brav auf die Koppel und genießt sein Leben in der Herde.

El Nino




Unser Pferd "El Nino", haben wir traurigerweise aus einer Vermittlung zurückbekommen.
Vor vielen Jahren kam er, gemeinsam mit einem Kamel und einem Dromedar aus einem Zirkus, in dem die Tiere extrem verwahrlost vorgefunden wurden, in sehr schlechtem Zustand zu uns.
Damals wurde Christiane Rohn von einer Tierschützerin gebeten, vor Ort nach den Tieren zu sehen und - wenn möglich - zu helfen. Sie betrat ein dunkles, stickiges Zelt, in dessen hinterstem Winkel eine Box aus lauter Eisenstäben zum Vorschein kam. Sie sah ein vor Aufregung zitterndes Pferd, das aussah wie der "kleine Onkel" von Pippi Langstrumpf. Man erzählte ihr, dass dieser Hengst aufgrund seiner Gefährlichkeit von niemandem mehr angefasst werden könne und man deshalb die Gitterstangen benötige.
Ursprünglich sollte er in diesem Zirkus als Zuchthengst dienen, es traute sich jedoch niemand mehr zu ihm hin. Wir entschlossen uns, dem "kleinen Onkel" zu helfen und ihn aus dem nach Ammoniak stinkenden Gefängnis zu befreien. In diesem Moment tauften wir ihn "El Nino", was "das Kind" bedeutet, denn es war klar, dass diesem Lebewesen unendlich viel Zeit, Feingefühl und Sicherheit zurückgegeben werden musste.
Es war alles andere als einfach mit ihm. Er respektierte keine Koppelzäune und Menschen, die ihn führen wollten, bekämpfte er aus lauter Angst massiv.
Nur mit viel Einfühlungsvermögen und großem Zeitaufwand konnten seine Ängste langsam abgebaut werden. Beschäftigungen, wie Bodenarbeit und Spaziergänge halfen ihm Vertrauen zu seinen Pflegern zu gewinnen und er entwickelte sich zu einem stolzen und teamfähigen Pferd.
Er konnte sogar ein schönes, neues Zuhause finden. Aufgrund plötzlicher finanzieller Schwierigkeiten des neuen Besitzers, kam er zu uns auf den Argenhof zurück.
El Nino selbst freute sich über seine Rückkehr auf den Argenhof bereits im Hänger auf der Brücke. Er wieherte lautstark seinen Pferdefreunden zu, die ihm alle hoch erfreut antworteten.

Melli
Die Schimmelstute Melli wurde von ihrem Besitzer einfach im Stall zurückgelassen. Auf dem Argenhof hat sich Melli nun super in ihre neue Herde integiert und lässt sich liebend gerne das Fell von unseren Praktikanten bürsten.

Napoleon
Der Wallach Napoleon hat eine Karriere als erfolgreiches Dressurpferd hinter sich. Leider war der Drang der Besitzer nach Erfolg so groß, dass die Gesundheit des Pferdes darunter litt. Napoleon hatte schwere Sehnenschäden davon getragen und war schließlich untauglich für den Tuniersport, so blieb nur noch der Weg zum Schlachter.
Napoleon fand letztendlich doch Zuflucht auf dem Argenhof. Hier wurden seine Beine geschont und mit viel Liebe gepflegt und versorgt. Heute sind seine Beine wieder völlig rehabilitiert und er kann ohne Schmerzen laufen.
Napoleon und Melli sind heute dicke Freunde und brauchen sich sehr.
Wildpferde
2008 sollte dieser Familienverband, darunter 5 trächtige Stuten, auf der deutschen Autobahn mit der Zielbestimmung "Schlachthof Norditalien" in den Tod fahren. Über einen Insidertipp informiert, konnte der Argenhof die ganze Großfamilie retten. Heute haben alle 17 Tiere ein 2,5 ha großes Freigelände für sich, in dem sie ihren gewaltigen Bewegungsdrang ausleben können. Den klitzekleinen Pegasus fand Christiane Rohn als völlig überraschende Frühgeburt in der Morgendämmerung auf der Weide. Es bestand nur eine minimale Überlebenschance. Anstelle der fehlenden Stutenmilch gab Christiane Rohn ihm mehrfach täglich über viele Wochen die Flasche. Heute ist Pegasus, für den Christiane Rohn die Mutter bedeutet, ein strammer Teenager.




(Das Internet befindet sich im Aufbau, die Anzahl der Tiere wird in den folgenden Monaten komplettiert)
"Ein sicherer Platz auf unserer Arche
für Tiere aus der Not"
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Die nächsten Termine:
Samstag, 19.05.2012
Samstag, 09.06.2012
Sommerfest, 28.07. - 29.07.2012
Samstag, 25.08.2012
Samstag, 08.09.2012
Samstag, 20.10.2012
Samstag, 17.11.2012
Samstag, 08.12.2012

