Argenhof Tel. +49 (0)7522-707 96 70 Bürozeiten
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Der heutige Gnadenhof ist ein ehemaliges Gestüt, das umgebaut wurde und auch weiterhin Schritt für Schritt um- und ausgebaut wird, um den Bedürfnissen der hier lebenden, schwer geschädigten Tiere gerecht zu werden.

Unter keinen Umständen werden die Tiere für Zuchtzwecke benützt, dressiert, zur Schau gestellt oder für zweckorientierte Aufgaben herangezogen. Sie alle sollen ihrer natürlichen Würde entsprechend leben dürfen, ohne irgendwelchen Nützlichkeitskriterien genügen zu müssen - dies ist das erklärte Ziel des Vereins.


Als nächste bauliche Maßnahmen sind ein großes Hundehaus mit Freiläufen sowie sieben verschiedene Beschäftigungswelten für Hunde geplant. Da die Finanzierung jedoch ein sehr schwieriges Kapitel ist, können die zahlreichen Pläne nur sehr langsam verwirklicht werden. Es wird versucht, so viel wie möglich in Eigenarbeit zu leisten. Aber natürlich brauchen wir auch die Hilfe von Fachleuten und Firmen, und wir suchen Sponsoren für bestimmte
Projekte und Bauvorhaben.


 

 

 

 Gnadenhof
»Lebenswürde für Tiere e.V.«

Der Gnadenhof bei Amtzell im Allgäu - zwischen Wangen und Ravensburg gelegen - umfasst ein Areal von etwa sieben Hektar Land. Das abgelegene Gelände wird von dem Flüsschen »Argen« sowie von bewaldeten Hügeln begrenzt.

Dort leben derzeit 169 Tiere, kleine und große, die meist ein schweres Schicksal hinter sich haben: Enten, Gänse, Katzen, Hunde, Schafe, Ziegen, Schweine, Esel, Mulis, Ponys, Pferde, Lamas, Guanakos und sogar ein Dromedar.
Das Besondere am Gnadenhof ist, dass hier fast ausschließlich schwer misshandelte, sogenannte »verhaltensgestörte« Tiere aufgenommen werden. Viele von ihnen wurden von der Polizei beschlagnahmt; sie gelten als gefährlich, und niemand  kommt mehr mit ihnen zurecht. Auf diese Tiere würde sonst nur noch die Einschläferung warten. Davon sind inbesondere Hunde mit schweren Beißvorfällen, aber z. B. auch Pferde aus den berüchtigten Schlachttransporten nach Italien betroffen, die schwer traumatisiert sind und daher, neben körperlichen Beeinträchtigungen, an Aggressionsproblematiken leiden.

Das Vertrauen zum Menschen erlernen die Tiere auf dem Gnadenhof von Grund auf neu.

Um möglichst vielen Tieren eine Zuflucht bieten zu können, gründete Christiane Rohn im Jahr 1999 den als gemeinnützig anerkannten Verein »Lebenswürde für Tiere e.V.«, dessen erste Vorsitzende sie ist.

Sie, die Hauptverantwortliche, arbeitet ehrenamtlich und unterstützt den Hof darüber hinaus wesentlich mit ihren Einkünften aus Vorträgen, Seminaren, Beratungen, Buch- und Bildverkäufen.

Seit über 18 Jahren investiert sie ihre Energie und vor allem ihre Kenntnisse und Erfahrungen erfolgreich in die Arbeit mit verhaltensauffälligen Tieren.
 

 
 
 
 
 

Werden Sie Tierpate oder Fördermitglied

Es ist wichtig, für die Tiere, die dauerhaft auf dem Gnadenhof leben, regelmäßige Unterstützung zu bekommen. Sie können uns und den Tieren sehr helfen, wenn Sie Pate eines Tieres Ihrer Wahl werden.

Teilpatenschaft

Mit einem monatlichen Beitrag ab 10 Euro für Kleintiere und  für größere Tiere wie Pferd, Esel, Lama und Dromedar, helfen Sie den Tieren auf dem Gnadenhof.

Natürlich reichen 10 Euro bei weitem nicht aus, um beispielsweise ein Pferd zu ernähren; deshalb hat ein Tier in der Regel mehrere Paten.

Exklusiv- oder Voll-Patenschaft

Exklusiv-Patenschaften sind nur dann möglich, wenn der Pate oder die Patin bereit ist, für die gesamten Unterhaltskosten des betreffenden Tieres aufzukommen. Diese Kosten sind je nach Tierart sehr unterschiedlich. Wir informieren Sie gerne.

Eine Spendenbescheinigung zur steuerlichen Verwendung erhalten Sie immer am Jahresende.

Nach Eingang des Antrags erhält jeder Pate für sein Tier eine Patenschaftsurkunde mit Foto zugestellt.


Hier geht es zum Patenschaftsantrag